BemerkensWert: Nachlese eines müden 5.März

Was für ein öder Tag! Mein Widget für WP will nicht so, wie ich das will, allerdings musste ich auch zwischenraus. Ein paar Fundstücke habe ich trotzdem:

„Deutschpopjunge“ hat ein feines, kleines Lied auf seine Seite gestellt. (Von ihm selbst so betwittert: SKANDAL! Musiker missbraucht Wikipedia für einen mittelmäßigen Song: [URL zur Seite]“.) MP3, free download, CC-Lizenz. Runterladen, anhören, anderen vorspielen heißt die Devise.

llrhh

Das musste zuerst. Nun der Rest: LLR — kennen Sie nicht? Lukas/Lindemann/Rosinski — da klingelt nichts? Na, dann schauen Sie mal: Klar, ist Werbung, sogar Werbung für eine Werbeagentur, aber extrem gut gemacht. (Da fällt mir gerade ein: Meine Bewerbung an Jung von Matt liegt seit gut 10 Jahren irgendwo im Keller herum — ein Schuhkarton, gefüllt mit Dingen von mir. Angesengte, vergilbte Zeugnisse, eine Zeichnung aus dem Kindergarten als Referenz, meine Schulzeit als Daumenkino, ein paar Fotos von mir an Fäden, die sich wie Marionetten spielen lassen, eine Konstruktionszeichnung von mir in Mamis Bauch — die leicht divergierende Selbstpromotion. Aber abgeschickt habe ich sie nie.)

Der kleine Nick“ wird 50 — Sempé und Goscinny haben mir damals den Französisch-Unterricht mit „Le petit Nicolas“ gerettet. Begeben Sie sich dann und wann ins Ausland? Aha, dann informieren Sie sich mal ruhig rechtzeitig über die lokalen Gepflogenheiten — beispielsweise hier. Aber vielleicht können Sie auch  garnicht fort — weil Ihnen Unternehmensführungskräfte mit nicht zwangsläufig ortsüblicher, dafür aber umso unverhältnismäßig hoher Bezahlung durch ihre (also deren, nicht Ihre, nicht dass das in den flaschen falschen Hals kommt) eklatante Fehleinschätzung des unternehmerischen Risikos (vgl. hier, hier und hier) den Tag und möglicherweise Leben versaut haben oder dies tun könnten (Opel ist ja auch nicht mehr weit vom Super-GAU entfernt). Aber unsere Politiker tun das, was sie reflektorisch viel zu oft tun — sie eiern um den Brei herum (zumal ja auch noch Wahlkampf ist).

Ach, Lastwagen verkaufen sich angesichts der Krise auch nicht wirklich gut.

Für Designschrauber und Schraubendesigner gleichermaßen geeignet sind diese wunderschönen Texturen — habe gleich mal eine ausprobiert. (Natürlich nicht „as is“, sondern mittels Hochpass-Filter vor meinen environment-Hintergund gelegt — hier geht’s zur Baustelle.)

Twitter: Ich suche immer noch ein Plug-In, welches meine persönlichen Favoriten auf WP ausgibt. So was wie dies hier, kurze subjektive Statements aus dem Mikrokosmos.

@ nachtfliegerin: Feierabend. Der letzte Termin war strange: Rollige Klientenkatze die sich am mir rieb. Sollte ich mir Sorgen machen?„.
@ Schmechel: „
Werde mich jetzt wohl besser mal um unseren verwahrlosten Haushalt kümmern. #Abwasch #Putzattacke„. Warum der so ist, der Haushalt? Na, weil: „Erstmal in Ruhe einen Kakao trinken und den Abwasch ignorieren, den @kaczmarek nicht gemacht hat. #Feierabend.“ Wohl bekomm’s!
Ähnliche Probleme plagen @ PinkTwinkleStar: „Ich hasse wischen …“ Und zu allem FlussÜber auch noch das hier: „Das Kind steht hinter der Wickelkomode und weigert sich die Zähne zu putzen!!“ (Ich kann nicht behaupten, das nicht zu kennen.)
Von @ nimmersatt_tobi erfahren wir schließlich: „
Bin dann mal urinieren..!“ (Immer fein im Sitzen pinkeln und hinterher die Hände waschen.)

Aphorismus #287 der „Neuen Fragmente eines Ungenannten“ nimmt sich eines Tucholsky-Zitats („Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Kriege getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg“) an.

Zum Abschluss noch die ultimative Drohung: Michael Jackson versucht noch ein Kammbeck. Die Wahnwogenden sagen: Primatenjubel, Menschentrauer.

Damit schließt der Eintrag von heute.

In diesem Sinne…

J.

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Über kunstGRIFF

Vater, Ehemann, Hundemensch, Dozent, Fotograf & bekennender Castor-Gegner mit Hang zu allerlei, zur Gitarre zum Beispiel oder zur Hühnerherde oder zum eigenen Kompost. Mag Bücher und Eichhörnchen. Und Katzen, zumindest zeitweise. Und den FC St. Pauli, obwohl diese Beziehung in letzter Zeit einige Dellen aufweist. Wurde vor Jahren aus Hamburg ins wendländische Gemüse gezerrt und zur Landpomeranze gemacht, wandert aber demnächst aus dem Wendland wieder aus. Die Wassermühle in Tangsehl war einfach zu anmutig, um sie zu ignorieren.
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