BemerkensWert: Die Nachlese vom 25.2.09

Ein verregneter Tag in der Freien und Hansestadt. Hat der Laune aber keinen Dämpfer versetzt. Die baustelle schreitet voran, nach dem Design heute zunächst zarte Code-Anpassungen.

Was ist im Netz hängengeblieben? Zuvorderst die Twitter-Kritik bei Meedia — im Kern nicht unwahr, aber eben etwas zu global für meinen Geschmack, aber immerhin unterhaltsam. Google schließt sich der Klage gegen Microsoft an — der IE Explorer ist zu übermächtig. (Ohne jetzt despektierlich sein zu wollen: Wer den benutzt, ist selber Schuld. Mozilla’s Firefox — was anderes kommt mir nicht auf den Desktop.) Daiv Russell (Ninja Nerd) hat ein optisch und inhaltlich hervorragendes animiertes Kurzfilmchen zum Thema SEO (Search Engine Optimization) gemacht — sehr sehenswert.

PinkTwinkleStar bietet eine schöne Geschenkidee an — statt Krawatten oder Pralinchen lieber mal einen Geschenkgutschein für die Früherkennung beim Urologen; darauf hat die Welt gewartet. Bei „Ami — embededed Blogger im Vorhof der Familienhöllelebt heute „Köniin silbia“ hoch; besonders schön finde ich die Passage über die schwedische Sprache: „die sprache klingt als hätte man einen dänen verschluckt und macht aus jedem noch so ernstgemeinten satz ein fröhlich klingendes jarärpotak!“ Recht hat sie! Bei den „Neuen Fragmenten eines Ungenannten“ gibt’s mal was fürs Auge: Children of Evolution. Cindy von der „Blogwiese“ ist heute genervt vom Linkgeiz — die Rate der Links in den „BemerkensWert„-Nachlesen kann sie dabei sicher nicht gemeint haben. Aber die unberechtigte Nutzung fremden geistigen Eigentums (ich liebe den Genitiv — bitte, lasst ihn nicht aussterben, er trennt die Spreu vom Weizen!) ist tatsächlich ein gewisses Problem im Copy & Paste- Zeitalter.

Faith No More wiedervereinigen sich. Faith No More? Richtig, „Easy Like Sunday Morning“, ein Cover des Lionel Richie-Songs geht auf deren Konto. Und wo wir schon mal beim Thema Musik sind: Sie sind Musikproduzent? Und suchen gute deutsche Künstler, die Ihr Label nach vorne bringen? Sie träumen noch von den Zeiten, als Selig und Nationalgalerie umtriebig waren? Dann hören Sie doch mal beim „Deutschpopjungen“ rein. (Auch wenn Sie kein Musikproduzent sein sollten — huschen Sie da mal eben vorbei, denn der Artikel über die After-Echo-Party ist lesenswert.)

Zum Schluss noch was aus der kürzlich zu Ende gegangenen „Hart aber fair„-Sendung. Frau Saalfrank, die Super-Nanny, wurde gefragt, wen sie als Pädagogin denn auf eine Klassenreise mitnehmen würde, auf der über die Gefahren des Alkohols speziell für Jugendliche gesprochen werden soll. Sie schaut sich ewas hilflos um, erblickt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, ein paar andere Gestalten und — Heiner  Lauterbach. Und bemerkt: „Das ist jetzt ein bisschen doof, da kann man ja nur ihn mitnehmen.“ Den Lauterbach nämlich. Aha, so ist das also. Die Saalfrank und der Lauterbach.

In diesem Sinne

J.

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Über kunstGRIFF

Vater, Ehemann, Hundemensch, Dozent, Fotograf & bekennender Castor-Gegner mit Hang zu allerlei, zur Gitarre zum Beispiel oder zur Hühnerherde oder zum eigenen Kompost. Mag Bücher und Eichhörnchen. Und Katzen, zumindest zeitweise. Und den FC St. Pauli, obwohl diese Beziehung in letzter Zeit einige Dellen aufweist. Wurde vor Jahren aus Hamburg ins wendländische Gemüse gezerrt und zur Landpomeranze gemacht, wandert aber demnächst aus dem Wendland wieder aus. Die Wassermühle in Tangsehl war einfach zu anmutig, um sie zu ignorieren.
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