BemerkensWert: Die Tagesnachlese vom 23.2.09

Heute wird mal ein bisschen früher die „BemerkensWert“-Stund‘ eingeläutet, bevor der Autor vor Müdigkeit auf dem Tisch einnickt. Es dauert aber auch nicht so furchtbar lang, versprochen.

Raue Zeiten, diese. Unterbüchsen von Schiesser gibt’s nicht mehr, bald auch keine Märlin-Bahnen (ich sehe mich noch mit 10 Jahren unter der Eisenbahnplatte hängen: Mein Wissen über elektrische Zusammenhänge verdanke ich den Weichen und Signalen der Göppinger) — wir haben schon einiges zum Thema seziert. (Stichwort: Chrisis? What Chrisis?) Und dann so eine Liste: The World’s Most Innovative Companies — The Fast Company 50 — Innovation in der Krise. (Trotz der Krise? Wegen der Krise?) Und auch LEGO ist in harten Zeiten wie diesen gut im Geschäft. (Immerhin das: Lernte ich durch Märklin die Grundsätze der Elektrik, so verdanke ich LEGO mein Basiswissen an Statik und Architektur.)
Apropos Krise: Der Dax fällt unter 4.000 Punkte. Was sagte mein Sohn dazu, als er hörte, dass der DAX gefallen ist: „Das arme Tier!“

Die „Neuen Fragmente eines Ungennannten“ widmen sich heute im Aphorismus #277 einem Jean-Jacques Rousseau-Zitat, welches zu lesen niemandem schaden dürfte. Der Streifzug bei Cindys „Blogwiese“ förderte ein Origami zutage: Wreck this Journal in Minimi. Der „Taxi-Blog“ unterhält mit einer Geschichte über Fußgänger auf der Autobahn. Das „Schlusslicht“ der ARD setzt die „Sache mit dem Kuss“ fort. Und „BILDblog“ zeigt auf, dass die BILD selbst mit Mengenangaben überfordert ist.

Für andere Streifzüge blieb heute wenig Zeit. Getwittert wurde garnicht. Der normale Wahnsinn hat seinen Tribut gefordert. Mein Großer hat bei den Magen-Darm-Virus-Testtagen gierig zugegriffen, was eine intensive Heimbetreuung nötig machte, der DVD-Rekorder hat den Löffel abgegeben, der Großvater musste nach seinem Herzklappen-Ersatz auf Intensiv in Augenschein genommen werden, und der Elternbeirat des Hortes hatte zum Gedankenaustausch geladen. Ja, und dann verliert St. Pauli auch noch 3:4 gegen Kaiserslautern. Und da es bis jetzzt keinen Widerspruch gab, löse ich auf: Dieses Ergebnis ist alt, sehr  alt, gestern gewann Pauli gegen die Roten Teufel mit 2:0. (Immerhin etwas.)

Im Nachgang noch eine Frage: Sie würden vermutlich auch niemandem trauen, der Ihnen als Namen „Legibagokesef“, „Babidcaje“, „Ginazowotumi“ oder „Hewisibocojik“ unterjubeln möchte, oder? Fast täglich trudeln Spam-Kommentare dieser Art ein. (Vgl. auch hier.) Gut, dass es Akismet gibt. (Wer das WordPress-PlugIn noch nicht hat: Es hält dem WordPress-Blogger den Rücken frei und zieht augenscheinliche Spam-Kommentare aus dem Verkehr. (Download hier. Dringendst zu empfehlen!)

In diesem Sinne…

J.

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Über kunstGRIFF

Vater, Ehemann, Hundemensch, Dozent, Fotograf & bekennender Castor-Gegner mit Hang zu allerlei, zur Gitarre zum Beispiel oder zur Hühnerherde oder zum eigenen Kompost. Mag Bücher und Eichhörnchen. Und Katzen, zumindest zeitweise. Und den FC St. Pauli, obwohl diese Beziehung in letzter Zeit einige Dellen aufweist. Wurde vor Jahren aus Hamburg ins wendländische Gemüse gezerrt und zur Landpomeranze gemacht, wandert aber demnächst aus dem Wendland wieder aus. Die Wassermühle in Tangsehl war einfach zu anmutig, um sie zu ignorieren.
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