Wahnwogen — weil die Welt so ist, wie sie ist

Ein Frühstück, zwei Jungs, eine Idee — die Wahnwogen kommen. Genau genommen sind sie schon da. Sie liegen auf der Straße, verstecken sich in den Nachrichten, setzen sich im Pelz fest wie eine Zecke.

Der alltägliche Wahn schreit danach, bettelt nachgerade darum, kommentiert zu werden. Damit keiner sagen kann, er hätte von nichts gewusst.

Um diese Verrücktheiten und Grotesken zu erkennen, muss man selbst auch ein wenig verrückt sein. Und eben nicht der Versuchung erliegen, sich ernster zu nehmen als man ist.

Jörg: Drei Kinder und eine wundervolle Frau — das hält jung. Die 4 in der Altersangabe, letztens uneingeladen ins Leben gerutscht, ist da völlige Nebensache. Studiert seit gefühlten 361 Semestern Lehramt, arbeitet als freier Dozent in der Berufsbildung und gehört zur Spezies der staatlich examinierten Krankenpfleger. Mit dem Wissen ausgestattet, dass ein Tag ohne Lächeln ein verlorener Tag ist und dass man lieber den ganzen Verstand verlieren sollte, weil ein halber nur stört, lebt er in der schönsten Stadt der Welt im Bezirk Bergedorf und freut sich darüber noch immer wie ein Schneekönig. Könnte dem Co-Autor für dessen iPhone dann und wann in den Hintern treten, hat dafür aber die bei weitem größere Kamera. (Und macht damit so etwas.)

Ralf: Bj. 70, selbstständiger IT-Berater, eitel, selbstironisch und cholerisch veranlagt, der nach eigener Einschätzung leidenschaftlichste Wahlhamburger mit Wurzeln am Niederrhein und im Ruhrgebiet, im Begriff das Schweizer Taschenmesser unter den Frauen zu heiraten. Steht auf Musik von Bodo Wartke und Reinhard Mey bis Rammstein. Mag Äpfel nur auf Computern und im Kuchen und ist ohne iPhone praktisch nirgends anzutreffen.

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Über kunstGRIFF

Vater, Ehemann, Hundemensch, Dozent, Fotograf & bekennender Castor-Gegner mit Hang zu allerlei, zur Gitarre zum Beispiel oder zur Hühnerherde oder zum eigenen Kompost. Mag Bücher und Eichhörnchen. Und Katzen, zumindest zeitweise. Und den FC St. Pauli, obwohl diese Beziehung in letzter Zeit einige Dellen aufweist. Wurde vor Jahren aus Hamburg ins wendländische Gemüse gezerrt und zur Landpomeranze gemacht, wandert aber demnächst aus dem Wendland wieder aus. Die Wassermühle in Tangsehl war einfach zu anmutig, um sie zu ignorieren.
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